Sportkurse | Berichte 

Sport und Spaß mit der Schule: Hannoversche Hallenhockey-Meisterschaften

Wie jedes Jahr hat die St. Ursula Schule auch 2009 wieder erfolgreich am Schulhockeyturnier teilgenommen. Anstatt in der Schule zu sitzen, kämpften wir um jedes Tor. Und am Ende zahlte sich unsere Mühe auch aus: Beide Teams der St. Ursula Schule spielten im Halbfinale! Schließlich schnitten wir sogar besser ab, als letztes Jahr: Mannschaft 2 erreichte den 2., und Mannschaft 1 den 4. Platz.

Natürlich hat es wieder allen Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und auf viele spannende Spiele.

Außerdem danke ich noch ganz herzlich Antje Schubert für die tolle Unterstützung und Planung.

Luca Lindner, 7c

 

 

Jugend trainiert für Olympia: Hockey

Am 4. und 17. Juni 2009 haben wir Hockeyspielerinnen der Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 an dem Hockey-Bundeswettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" erfolgreich teilgenommen.

In der Vorrunde am 4. Juni setzten wir uns gegen die Sophienschule (0:0), die Bismarckschule (8:0) und die KGS Hemmingen (3:0) durch. Da die Sophienschule nach den zwei Spielen die gleiche Punktzahl hatte wie wir, standen wir uns im Finale gegenüber. Dieses Spiel gewannen wir - zu Recht - mit 2:0.

Mit diesem Sieg und einem Torverhältnis von 14:0 fuhren wir dann am 17. Juni zum Landesentscheid nach Braunschweig. Auch dort gewannen wir alle unsere Spiele, und damit stand fest, dass wir Landesmeister im Schulhockey sind.

All dies hätten wir nicht ohne unsere Betreuerin Antje Schubert, die auch gleichzeitig alles für uns organisierte, und unseren Trainer Ulrich Kuske, der trotz des weiten Weges extra für uns nach Braunschweig kam, geschafft. Vielen Dank an beide!

 

Jugend trainiert für Olympia: Volleyball

Am 17. Dezember 2008 war unsere Schule Ausrichter im Kreisentscheid des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" in der Sportart Volleyball.

In der Wettkampfklasse II (Jg. 1992-1995) kämpften Laura Ewald, Nina Grünke, Nicole Loch, Saskia Richter, Franziska Sikorski und Melanie Zajak um den Einzug in die nächste Runde.

Die Gegnerinnen waren Schülerinnen der Humboldtschule, der Käthe-Kollwitz-Schule und des Gymnasiums Burgdorf.

Leider gelang es unseren Mädels in den ersten beiden Spielen nicht, ihre einzeltechnischen Stärken so in den Dienst der Mannschaftstaktik zu stellen, dass sie die Spiele gewinnen konnten. Es fehlte einfach an gemeinsamer Spielpraxis und wohl auch Nervenstärke.

Das dritte Spiel konnten sie dann aber mit einer sehr guten Leistung für sich entscheiden, so dass am Ende der Bronze-Rang stand:

1. Humboldtschule
2. Käthe-Kollwitz-Schule
3. St. Ursula-Schule
4. Gymnasium Burgdorf

Während des gesamten Turniers sorgten die Schülerinnen und Schüler der
Klasse 10a mit selbstgebackenem Kuchen, von den Brötchenmüttern bereiteten Brötchen und kalten und heißen Getränken für das leibliche Wohl aller Anwesenden. Nicht zuletzt deshalb lauteten die Stimmen der Beteiligten  "sehr fair", "super Stimmung","sehr gut organisiert", "tolle Atmosphäre".

Auch wenn wir nun nicht die nächste Runde des Wettbewerbs erreicht haben, war es doch für alle Teilnehmer/innen ein Riesenspaß - und nächstes Jahr versuchen wir es wieder!

 

Sportfest 2007

Am Montag, dem 16. Juli 2007, fand von 9 bis 14 Uhr wieder unser Sportfest auf dem TKH-Platz in Kirchrode statt. Um Planung und Durchführung kümmerte sich die SV in Zusammenarbeit mit den Sportlehrkräften.

Es gab Mannschaftsturniere in Fußball, Volleyball, Frisbee, Völkerball und Tennis sowie ein Zusatzprogramm, an dem man in den Turnierpausen teilnehmen konnte, mit Klettern, Spaß und Geschicklichkeit, Torwandschießen, Hip Hop/Jazzdance und Schach.

Bei 35° im Schatten waren alle Teilnehmer/innen froh, dass das Fest nicht wegen Regens abgebrochen werden musste.

Wir gratulieren allen, die erfolgreich teilgenommen haben.

Ein herzlicher Dank geht an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, besonders an die Verantwortlichen der verschiedenen Stationen, die sehr eigenständig und mit großer Übersicht geplant und gearbeitet haben!

Ein paar Impressionen findet Ihr unter www.gerd-prinzhorn.de unter "Schule - Sport".

 

Platz 2 im bundesweiten Schulgolf-Finale in Hamburg

Die Golf-AG der St. Ursula-Schule mit Jennifer Bogun, Lennart Gehrenkemper und Oskar Grüneberg konnte sich beim Red Moorfleet e.V. den 2. Platz sichern. Mit nur einem Punkt Vorsprung gewann das Goethe-Gymnasium aus dem hessischen Bensheim.

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Sportkurs Klettern

 

Single Twister

oder

„Ganz oben ist man nie“

An sich war die halbjährliche Wahl des Sportkurses für mich meist nur die Wahl des möglichst geringsten Übels. Ja, meine Begeisterung für Sport war allseits bekannt, meine Noten sahen dementsprechend aus. Was war an diesem Sportkurs anders? Wie kommt es, dass eine gemächliche Person wie ich plötzlich sogar freiwillig beim Sport erschienen ist?

Meine Überlegungen bei der Wahl waren eher zwiespältig. Einerseits begeisterte mich Klettern von jeher, andererseits wusste ich, dass es recht anstrengend war. "Würde ich den Kurs überhaupt überstehen?" fragte ich mich. Nichtsdestotrotz wagte ich mich mit unserem Kurs zum Escaladrom, Hannovers Boulderhalle. Bouldern, so erfuhren wir, bedeutete, dass uns zumindest das Abseilen erspart blieb, da wir nie höher als zwei  bis drei Meter hoch klettern würden.

Zu Beginn sah es dennoch meinen Befürchtungen entsprechend recht schwierig aus. Wir starteten unter den fünf Schwierigkeitsgraden (weiß, gelb, grün, blau, rot) bei weiß, dem leichtesten. Und auch hier war ich schnell am Ende meines Lateins. Doch zum Glück war ich nicht die einzige, der es so erging. Ja, es gab einige Überflieger, die sofort losstarteten, aber das spielte keine Rolle. Klettern war kein Sport, der in jedem Jahr durchgekaut worden war, es war für die meisten von uns etwas völlig Neues. Und da es von Herrn Schulte als anstrengend erkannt worden war, ließ er uns freie Hand zu entscheiden, wie wir unsere Stunde gestalteten.

Es war also nicht mehr der Lehrer, der Druck ausübte, und zuerst auch weniger die Noten, die am Jahresende in weiter Ferne erschienen. Nein, ich lernte wirklich ein wenig erkennen, was „sportlicher Ehrgeiz“ hieß. Erfolg und Misslingen schweben vor allem einem selbst vor Augen, letzteres jedoch in keiner Weise wie gewohnt. Zum einen ist der Weg zum Ziel beim Bouldern in kleine Schritte untergliedert. Es ist sofort ersichtlich, wo das Problem liegt. Die Frage ist nur, wie es gelöst werden kann. Und an dieser Stelle arbeitet man nun, bis das Problem gelöst ist, man den nächsten Stein zu greifen kriegt und seinem Ziel ein Stückchen näher kommt. Man überwindet sich selbst, seine kleinen Probleme, seine Ängste, erreicht den nächsten Zielstein und weiß: das habe ich geschafft! Ich bin wieder über meinen Schatten gesprungen, über mich hinausgewachsen!

„Kampf mit sich selbst“, „Ehrgeiz“ und das erfolgsorientierte Handeln eines Einzelnen; eindeutig eine waschechte „A – Einzelsportart“? „I wo“ würden die Meisten unseres Kurses sagen. Nicht nur, dass man sich gemeinsam für eine Sache begeistert und somit etwas teilt, man merkt auch stark wie sehr die Hilfe anderer einen weiterbringt. Wusste man nicht weiter, gab es bestimmt jemanden, der die Route bereits konnte und sie einem vorkletterte. Oder man tüftelte gemeinsam, was man verändern konnte, was man vielleicht falsch machte. Oft konnte man einige der Steine gar nicht selbst erkennen, während der unten Stehende freie Sicht hatte. „Rechte Hand ein Stückchen weiter nach oben, noch ein Stück, rechter Fuß Kniehöhe... versuch mit der Linken die Muschel zu greifen......und nun dreh dich ein und schwing dich in einem Satz hoch! Du müsstest drankommen!“ Bei manchen Verrenkungen hatte man glatt das Gefühl, inmitten der runden bunten Felder eines Twisterspiels zu sein.

Sehr aufmunternd war es natürlich, wenn man dann nach wochenlanger Arbeit endlich am Topstein einer widerspenstigen Route baumelnd Herrn Schultes Humor zu spüren bekam: „Wie jetzt, hab ich nicht gesehen, glaub ich nicht! Mach noch mal!“ Aber er hatte uns schon richtig eingeschätzt: es war anstrengend und doch reizte uns ein jedes Top, eine jede neue Route genug als dass wir uns wirklich bemühten, um unserer selbst willen. Und es war nicht nur, wie ein mancher denken mag, ein Sportkurs für jene wie mich, bei sportlicher Forderung eher vornehm zurückhaltend. Denn das alleine ist es nicht, was diesen Sportkurs als “exzellent“ auszeichnete. Denn wohl gibt es jene Überflieger, von denen ich schon zu Beginn sprach, sportlich aktive Bewegungsfanatiker, deren Abi-Schnitt sich mit Einberechnung der Sportkurse drastisch erhöht. Müssten sich diese nicht in einem Sportkurs, in dem ich mich pudelwohl fühlte, langweilen? Nein, denn ein jeder arbeitet an Routen, die den eigenen Fähigkeiten angemessen sind, einen fordern. Irgendwie beschäftigt ein jeder sich automatisch mit dem, was ihn fordert und selbst weiterbringt. Keiner kann sich in diesem Kurs wirklich langweilen, denn die Schwierigkeitsgrade, an denen wir arbeiten, sind erst der Anfang. Wir kratzen erst mal am Fuße des Berges. Schafft man eine Route, so kann man gewiss sein, dass weitere, schwierigere auf einen warten. Dass man zwar einen Augenblick das Adrenalin der Höhe, des Erfolges genießen darf, aber weiß: „wirklich oben ist man nie“.

                                                     Stephanie Leitz

Klettern - nicht immer hoch hinaus

Schon immer kletterte ich gerne bei diversen Gelegenheiten. Ob es nun die Bäume in unserem Garten oder das Dach unseres Hauses waren. Ich habe es immer als Herausforderung gesehen, auch dort hochzukommen, wo ich hoch wollte. Beim Klettern im Ith, wo ich in der 11. Klasse mit dem Fitnesssportkurs von Herrn Schulte war, hatte ich dann auch mal die Möglichkeit, richtig im Fels zu klettern, was meine Freude an diesem Sport nur noch verstärkt hat.

Dann bot sich mir vor einem halben Jahr die Möglichkeit, den Sportkurs Klettern bei Herrn Schulte zu wählen, und den hab ich dann natürlich gleich als Erstwahl angegeben. Als ich jedoch hörte, dass wir nur bis zu vier Metern Höhe klettern würden, klang dies zunächst langweilig. Doch schon während der ersten Stunde wurde ich vom Gegenteil überzeugt, denn schon diese 4 Meter waren größtenteils zu schwer für mich.

Von Anfang an war es jedem Kursteilnehmer möglich auf seinem eigenen Niveau und seinen sportlichen Fähigkeiten entsprechend zu klettern. Es ging nicht nur darum, ob man an der Wand hochkam, sondern auch darum, wie man sie technisch am besten und natürlich auch am elegantesten bewältigte. Der Aspekt, der mich beim Klettern am meisten begeisterte, war der, dass es eine Sportart ist, die zwar anstrengend, aber überhaupt nicht hektisch ist. Vielmehr ist Klettern eine Art Meditation, bei der man in Gedanken immer einen Griff voraus sein sollte. Es ging nie darum, sich pausenlos in die Wand zu hängen, bis man erschöpft auf die Matten fiel, sondern man konnte sich immer die Zeit nehmen, an einer bestimmten Route zu arbeiten oder eine Route mit einem höheren Schwierigkeitsgrad zu bewältigen, wobei es Spaß gemacht hat, zu beobachten, wie man jede Woche besser wurde. Toll ist auch der soziale Umgang der Kursteilnehmer untereinander gewesen, denn diejenigen, die eine bestimmte Route erfolgreich bewältigt hatten, waren stets bereit, anderen zu helfen, dasselbe zu erreichen. Einige aus unserem Kurs hat das Klettern so sehr begeistert, dass sie es auch als Sportart außerhalb der Schule für sich entdecken konnten. Ich kann jedem, der eine sportliche Herausforderung sucht, diesen Kurs nur empfehlen.

                                         Helge Knoop

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Fitness Sportkurs bei Herrn Schulte

Die Wahl der Sportkurse steht an und mal wieder stellt sich die Frage:

Was wähl' ich bloß ?! Es gibt da so einiges zur Auswahl: Von Gymnastik und Tanz bis zu Rugby ist alles vertreten. Da wir aber im ersten Jahr bereits Frisbee und Lacrosse angewählt hatten (was nebenbei erwähnt der beste Sportkurs überhaupt war!), mussten wir nun  etwas aus dem A-Bereich nehmen. Unsere Erstwahl fiel schnell auf den Fitness-Kurs, da es sich bereits herumgesprochen hatte, dass man dort gute Noten kriegt, sofern man bereit ist, alles zu geben und manchmal auch über seine Grenzen hinaus zu gehen. Doch schon bald kamen erste Zweifel auf, ob man denn wirklich bereit ist, diese Grenzen zu überschreiten. Die erste Einheit war das Kick-Boxen, welches von einem Fitness-Trainer geleitet wurde, der durchaus Züge eines Militäraufsehers zeigte. Hier wurde uns schnell bewusst, dass unsere Grenzen gar nicht so weit entfernt lagen. Weitere drei Fitness-Einheiten folgten, die nicht weniger anstrengend waren. Wenn wir nicht gerade unsere Muskeln an den Geräten stählten, verbrachten wir unsere Zeit beim Spinning, bei dem man einfach das Gefühl nicht los wurde, dass die Zeit rückwärts lief.

Bald war die Fitnessstudio-Einheit abgeschlossen und die Laufeinheit konnte beginnen. Das bedeutete von nun an wöchentlich von der LuWi aus um den Maschsee zu laufen, um für den 10-Kilometer-Lauf, der Anfang Juni statt fand, fit zu werden. Nach anfänglichen Konditionsschwierigkeiten zeigten sich bei uns allen bald deutliche Verbesserungen in unserer Fitness (Dies war aber nur möglich durch außerschulisches, zusätzliches Lauftraining!). Und bald war er da, Tag X, der Tag des Döhrener Abendlaufs. Trotz unseres intensiven Trainings und unserer guten Vorbereitung ließ sich der Gedanke einer Nichtteilnahme aufgrund plötzlich auftretender, mysteriöser Fußverletzungen nur schwer abschütteln. Doch irgendwie fanden wir dann doch alle noch den Weg zur Startlinie. Wer bis jetzt noch nicht an seine Grenzen gestoßen war, sollte diese spätestens jetzt erfahren. Nach dem Lauf waren wir alle sehr froh, es geschafft zu haben, und freuten uns, dass sich das harte Training gelohnt hatte und wir alle eine gute Leistung zeigen konnten.

Als letzte Einheit folgte das Kanu-Wochenende in Hildesheim, die wohl lustigste und aufregendste Einheit dieses Sportkurses. Samstag früh ging es mit dem kleinen St. Ursula-Super-Mini-Van zur Uni nach Hildesheim. Dort wurden wir zuerst mit den Schwimmwesten und den Kanus vertraut gemacht. Nach ein paar Tauch- und Kenterübungen ging es dann zum nahegelegenen Hohnsensee. Dort machten wir eine kurze Mittagspause und rüsteten uns anschließend mit den Spritzdecken und Neoprenanzügen aus. Darauf folgte unsere erste Rundfahrt auf dem Wasser. Wir stellten fest, dass das Geradeauspaddeln wohl die größte Schwierigkeit werden würde. Denn trotz aller Bemühungen ließ es sich anfangs einfach nicht vermeiden, dass das Kanu ständig kreiselte, obwohl man doch „echt“ nur geradeaus gepaddelt hatte. Doch bald hatten wir auch dieses Problem bewältigt und der erste Tag unserer Kanu-Einheit neigte sich dem Ende zu. Auch der zweite Tag war ein Tag voller Erlebnisse. Anstatt einfach nur auf dem See herumzupaddeln, hatten wir diesmal eine richtige Aufgabe. Wir spielten Kanupolo (was eigentlich eher Wasserball in Kanus darstellte). Anschließend machten wir unsere wohlverdiente Grillpause, zu der jeder etwas beigesteuert hatte. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, folgte der Höhepunkt der Kanu-Einheit: die WILDWASSERBAHN!!! Als wir diese zum ersten Mal erblickten, hatten wir alle plötzlich doch andere Pläne für den Nachmittag. Doch schon bald überwanden wir unsere Ängste und stürzten uns wagemutig die Wildwasserbahn hinab. Nachdem jeder mindestens einmal gekentert war - was aber bei diesem herrlichen Wetter immer wieder eine schöne Erfrischung darstellte - wurde uns klar, dass das Kanufahren die wohl schönste Fitnesseinheit war.

In diesem halben Jahr lagen Anstrengung und Freude sehr nahe beieinander. Häufig stellte man sich auch die Frage: Warum mache ich das hier bloß? Warum habe ich diesen Sportkurs nur gewählt? Doch diese Gedanken verfliegen wieder sehr schnell, wenn man nämlich merkt, dass sich all die Anstrengungen gelohnt haben und einem bewusst wird, dass es auch ein schönes Erlebnis sein kann, an seine Grenzen zu stoßen.

Désirée Schmidt und Vanessa Völker

 

 

 

 

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Döhrener Abendlauf

Am Freitag, einem der ersten schönen Tage seit langem, war es so weit: Es gab mal wieder einen Abendlauf in Döhren, mittlerweile schon den 23. Die Klassen 5d, 8d (6,6 km) und der Fitnesskurs Jahrgang 11/12 (10 km) hatten lange und hart dafür trainiert, jede Woche zum Maschsee. Zum Teil auch unter erschwerten Bedingungen wie Regen oder extremer Müdigkeit (die 8d traf sich Freitagsmorgen schon um 6.45 Uhr). Um 18.15 Uhr war das Treffen für die, die 6,6 Kilometer laufen wollten/sollten/mussten. Herr Schulte verteilte T-Shirts und Startnummern an alle, die 5d lief in Blau, die 8d und die Lehrer (Herr Schulte und Herr Peters) in Orange. Um Punkt 18.45 Uhr waren alle an der Startlinie und posierten noch für Fotos. Einige Ansagen, die keiner verstehen konnte, sorgten noch ein wenig für Verwirrung, aber als dann jemand bekannt gab, dass die St.-Ursula-Schule die meisten Teilnehmer gemeldet hatte, hörte man lauten Jubel. Nach dem leider missglückten Startschuss setzte sich das Feld in Bewegung, es bildeten sich kleine Grüppchen und es ging einen kleinen Weg entlang zum Maschsee; von dort über Brücken und an Feldern entlang, jeder gab sein Bestes. Nach 32:18 Minuten lief dann der erste St. Ursula-Schüler über die Ziellinie, Justus Wegener aus der 5d. Insgesamt fünf erste Plätze hat die SUS erreicht, zudem den Pokal für die meisten Teilnehmer. Nachdem die 6,6 km Läufer den Start verlassen hatten, starteten auch schon die 10 km Läufer, auch hier war die St.-Ursula-Schule mit dem Fitnesskurs von Herrn Schulte wieder vertreten. Nach 54:18 Minuten lief die erste Schülerin unserer  Schule über die Ziellinie, Jaqueline Kohn. Insgesamt war die Stimmung sehr gut, was sowohl an den Eltern lag, die mitgelaufen sind oder fleißig angefeuert haben, als auch am (endlich) guten Wetter lag (wobei das nicht allen gefallen hat). Die Profi-Sportler beschwerten sich: „Die ganze Zeit ist so schlechtes Wetter und ausgerechnet heute scheint die Sonne…“ Man kann es einfach nicht allen Recht machen.

Katrin Schäfer

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Skikurs Saalbach

Am 21. 01. war es endlich wieder so weit. Der Skikurs und Herr Schulte machten sich früh am Morgen mit der Bahn wieder auf den Weg in Richtung Österreich. Die Aussichten waren gut, denn wann gab es schon soviel Schnee wie in diesem Jahr.  Ich traf die Gruppe in München und freute mich, viele bekannte Gesichter zu sehen.  Wir kamen pünktlich bei Evelin im Grubhof in Saalbach an und wurden wie immer herzlich begrüßt. Die Skigruppe der St. Ursula-Schule gehört  nämlich in der letzten Januarwoche zum festen Inventar des Hauses.
Der Winter zeigte sich im Laufe der Woche von seiner schönsten Seite. Es gab sehr viel Schnee und Sonnenschein, so dass die Skianfänger beste Voraussetzungen zum Lernen der neuen Sportart hatten und dies auch wirklich umsetzten. Nicht immer lernt eine Anfängergruppe so schnell.  Doch auch die Profis behaupteten, in dieser Woche bei Herrn Schulte noch unheimlich viel dazu gelernt zu haben. Selten wurden mit der Skigruppe so viele Kilometer auf den Pisten zurück gelegt wie in diesem Jahr. Die Hausabfahrt zum Grubhof war bald kein Problem mehr, so dass wir die Berge auch nicht so häufig hochstapfen mussten (der Grubhof liegt nämlich an einer Piste am Berg). Und am Abend wurden wir von Evelin im Haus bestens verpflegt, um für den nächsten Tag wieder genügend Kräfte zu haben.
Trotz der Müdigkeit wurden die Abende noch zum gemütlichen Beisammensitzen und Spielen genutzt. Es gab wie immer sehr viel zu lachen. Doch so mancher suchte sein Bett bereits nach dem Essen auf, wohl wissend, dass Herr Schulte pünktlich um 8:45 Uhr an der ersten Gondel stehen würde.
Leider ist die Skiwoche - wie immer - viel zu schnell vergangen. Die Truppe war so gut und der Schnee war so gut, dass das Skigebiet auch hervorragend genutzt werden konnte. Selten konnten wir soviel fahren wie in diesem Jahr.  
Ich hoffe, dass ich noch einige Jahre mit nach Saalbach fahren kann.

Rita Kleemiss

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