Schulhymne

Die Schulhymne der St. Ursula-Schule entstand im Jahr 2000. Sie wurde vom Leiter des schuleigenen Orchesters für die Entlassungsfeier der damaligen Abiturienten geschrieben. Stilistisch angelehnt an hymnische Orchesterwerke wie die von Edward Elgar oder Gustav Holst soll sie durchaus einen Beitrag zum Zusammengehörigkeitsgefühl der Schulgemeinschaft liefern.

Immerhin ist jede Schule, insbesondere eine Privatschule, so etwas wie ein kleiner Staat im Staate, mit eigenen „Bürgern“, Statuten, Pflichten, einem sozialen Netz und – im besten Falle – dadurch auch ein Ort, an dem ein Gefühl des „Dazugehörens“ empfunden werden kann.

Im englisch-aristokratische Musikstil der Hymne schwingt ein leicht ironischer Unterton mit: zu ernst sollte sich der „Planet Ursula“ nicht nehmen, wie überhaupt jede menschliche Institution. Da ist der Text der Hymne schon ernsthafter und hatte im Jahr 2000 fast prophetische Bezüge: Acht Jahre danach, im turbulenten Jahr des Gebäudeumbaus können wir Vertrauen gut gebrauchen …

Thomas Ivanovs


Segel hoch, der Sturm des Lebens treibt uns weiter,
Segel hoch in den Wind.
Fest auf Kurs, der Herr ist unser Wegbegleiter,
fest auf Kurs, hart am Wind.

Bläst uns auch der Wind entgegen,
droht auch mancher Untergang,
Gottes Schiff, das trägt uns sicher,
scheint der Weg auch noch so lang.

Segel hoch, der Sturm des Lebens treibt uns weiter,
Segel hoch in den Wind.
Fest auf Kurs, der Herr ist unser Wegbegleiter,
fest auf Kurs, hart am Wind.




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Hymne der St.Ursula-Schule als mp3-Datei

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